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30.12.2019

27. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Lamspringe

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB


Aufgrund des § 2 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3.11.2017 (BGBl. I Seite 3634) hat der Rat der Gemeinde Lamspringe am 25.04.2019 die Aufstellung der 27. Änderung des Flächennutzungsplanes und am 17.12.2019 die öffentliche Auslegung des Entwurfes mit Begründung, Umweltbericht und umweltbezogenen Stellungnahmen beschlossen.

Der Planbereich befindet sich im Osten des Kernorts Lamspringe südöstlich des Klosters, östlich der „Dammstraße“ und nördlich der Straße „Am Wasserwerk“ (Landesstraße 466) und wird wie in der nachfolgenden Karte im Maßstab 1:5.000 dargestellt begrenzt.

Ziel und Zweck der Planung

Ausweisung eines Sondergebietes für ein Reittherapiezentrum

Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB wird der Entwurf der 27. Änderung des Flächennutzungsplanes mit Begründung, Umweltbericht und umweltbezogenen Stellungnahmen vom 13.01.2020 bis einschließlich 20.02.2020

im Bauamt der Gemeinde Lamspringe, Kloster 3, 31195 Lamspringe während der Sprechzeiten

Montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Donnerstags auch von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung öffentlich ausgelegt.

Auf Verlangen wird über deren Inhalt Auskunft erteilt. Die das Verfahren betreffenden Unterlagen sind ebenfalls unter
https://www.lamspringe.de/Wirtschaft&Bauen/Bauleitplanung/Laufende-Verfahren
einsehbar.
Die umweltrelevanten Belange werden im Umweltbericht abgehandelt, der einen gesonderten Teil der Begründung bildet. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung bzw. –vorprüfung ist nicht erforderlich.

Zum Verfahren liegen in Bezug auf die 27. Änderung des Flächennutzungsplanes zu den Schutzgütern:

  • - Mensch und Gesundheit
  • - Tiere und Pflanzen
  • - Geologie Boden
  • - Wasser
  • - Luft und Klima
  • - Landschaft

folgende Gutachten bzw. Untersuchungen vor:

  • - Umweltbericht mit grünordnerischer Auseinandersetzung und Wertstufenbilanzierung sowie Potenzialabschätzung zu Auswirkungen u.a. auf Brutvögel

Umweltbezogene Stellungnahmen liegen von nachfolgenden Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange zu folgenden Themen vor:

  • - Landesamt für Bergbau / Suchräume für schutzwürdige Böden, Böden mit besonderer Erfüllung der natürlichen Bodenfunktionen und der Archivfunktion
  • - Landkreis Hildesheim / Immissionsschutz: Erstellung einer Geruchsimmissionsprognose im Rahmen des B-Plan-Verfahrens
  • - Landkreis Hildesheim / Altlastenkataster: Hinweise auf schädliche Bodenveränderungen oder eine Altlast liegen hier nicht vor, können andererseits aber nicht ausgeschlossen werden,
  • - Landkreis Hildesheim / Bodenschutz: Bodenfunktionen, Vermeidung schädlicher Boden-veränderungen und Erhalt sowie möglichst naturnahe Wiederherstellung der Böden und ihrer natürlichen Funktionen
  • - Landkreis Hildesheim / Naturschutz: Wahrscheinlich auftretende naturschutzfachliche Herausforderungen können absehbar bewältigt werden.
  • - Landwirtschaftskammer Niedersachsen / Immissionsschutz: Bei einer Intensivierung der Pferdehaltung sind immissionsschutzrechtliche Belange zu beachten. Das überplante Gelände fällt von Süd nach Norden hin ab. Von der verbleibenden Ackerfläche können bei Starkregen ggfs. Wasser und Bodenmaterial in Teile des geplanten Gebiets verlagert werden.


Der Entwurf mit Begründung und Umweltbericht sowie die umweltbezogenen Stellungnahmen können von jedermann eingesehen werden. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich (auch per E-Mail an info@lamspringe.de ) oder während der Sprechzeiten zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die 27. Änderung des Flächennutzungsplanes unberücksichtigt bleiben.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Der Bürgermeister

Humbert