Seiteninhalt
13.09.2018

Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen Nr. 469-17/18 Hier: L 489 Brücke über DB AG zwischen Graste und Lampringe

Aufgrund Ihres Antrages spreche ich gemäß § 44 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 45 Abs. 1 Straßenver¬kehrs-Ordnung (StVO) vom 16.11.1970 (BGBl. I S. 1565, ber. 1971 S. 38) in der geltenden Fas¬sung unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs und der jederzeitigen Aufnahme, Änderung oder Ergänzung von Auflagen folgende verkehrsrechtliche Genehmigung aus:
Der o. g. Bereich in der Gemeinde Lamspringe, darf in der Zeit vom 17.09.2018 bis zur Beendi¬gung der Arbeiten, längstens bis 02.10.2018 im Fahrbahnbereich halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt hierbei durch Lichtzeichenanlage.
Grund der Anordnung: Brückeninstandsetzung, Fahrbahnbelag
Auflagen:
Die Kennzeichnung, Verkehrsführung und Verkehrsregelung erfolgt nach dem beigefügten RSA-Regelplan Cl/5. Die darin enthaltenen Regelungen sind zusätzlich zur vorhandenen Beschilderung vorzunehmen. Soweit es dabei zu Widersprüchlichkeiten mit der stationären Beschilderung kom¬men sollte, ist unverzüglich eine Klärung mit mir herbeizuführen.

Es ist die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, die angrenzenden Grundstücke fußläufig zu erreichen. Sollten die Grundstücke mit Pkw nicht erreichbar sein, so sind die Grundstückseigentümer 24 Stunden vorher zu informieren bzw. es ist ein Einvernehmen mit ihnen herzustellen.
Zusätzlich zu den Regelungen in den Verkehrszeichenplänen sind in einmündenden Straßen je¬weils ca. 10 m vor Einmündung in die gesperrte Straße bei Lichtsignalregelung das Verkehrszei¬chen 131 (Lichtzeichenanlage) bzw. ohne Lichtsignalregelung das Verkehrszeichen 123 (Baustel¬le) jeweils mit dem Zusatzzeichen 1000-11 (Richtung der Gefahrstelle —linksweisend) bzw. 1000¬21 (Richtung der Gefahrenstelle —rechtsweisend) aufzustellen, wenn der Abstand zwischen Ar¬beitsstelle und der betreffenden Einmündung weniger als 50 m beträgt.
Die gesperrten Flächen sind räumlich und zeitlich auf das zur Bauausführung notwendige Maß zu beschränken. Beschränkungen und Verbote, die nur während der Arbeitszeit erforderlich sind, müssen in der arbeitsfreien Zeit aufgehoben werden.
Die angeordneten Verkehrszeichen und -einrichtungen sind von Ihnen zu beschaffen, anzubringen und zu entfernen. Sonstige Verkehrszeichen, die dieser Anordnung entgegenstehen, sind für die Dauer der Arbeiten voll abzudecken.
Alle Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden, stets gut zu erkennen, ordnungsgemäß befestigt und standfest aufgestellt sein. Die Ver¬kehrszeichen müssen rückstrahlen oder von innen oder außen beleuchtet sein und dem Stand der Technik entsprechen.
Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn es die Sichtverhältnisse sonst erfordern, müssen Absperrungen durch Warnleuchten erkenntlich sein. Bei Sperrungen von Teilen der Fahr¬bahn müssen mindestens drei gelbe Warnleuchten je gesperrtem Fahrstreifen in jeder Richtung angebracht werden. Wo es in geschlossenen Ortschaften geboten ist, gegenüber anderen Licht¬quellen eine größere Auffälligkeit zu erwirken, können ausnahmsweise Warnleuchten statt des gelben Dauerlichts Blinklicht geben. Die Warnleuchten dürfen nicht blenden.
Diese Anordnung ist in Kopie an der Arbeitsstelle bereitzuhalten und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Sie erlischt bei Nichterfüllung der mit ihr verbundenen Auf¬lagen durch Widerruf.
Verantwortlich f:r die Verkehrssicherung: Herr Heiko Dehmel, mobil: 0151 17244014 Hinweise:
Ein Antrag auf Verlängerung der Anordnung ist rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeitsdauer zu stel¬len.
Ich weise darauf hin, dass rot-weiße Bänder (Warnbänder / Flatterband) keinerlei Schutzfunktion bieten und deren Einsatz anstelle der angeordneten Absperrschranken zur Absicherung unzuläs¬sig ist. Warnbänder stellen lediglich ein zusätzliches Element der optischen Längs-Führung auf Gehwegen ohne Aufgrabungsarbeiten dar, beispielsweise zur Kenntlichmachung von Arbeitsgerä¬ten. Sie dürfen ebenfalls nicht zwischen Leitbaken auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand ge¬spannt werden.
Bei einer Tiefe der Aufgrabungen/Baugruben von mehr als 1,25 m kann vom Straßenbaulastträger anstelle der Absperrschranken eine gesonderte Absturzsicherung, z.B. durch einen feststehenden Bauzaun, gefordert werden.