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Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Pandemie schränkt unser Leben zunehmend ein. Die Halbwertszeit staatlicher Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ist denkbar kurz. Es ist davon auszugehen, dass in Kürze weitere drastische Einschränkungen auf uns zu kommen. Es ist auch davon auszugehen, dass uns die Krise länger als nur wenige Wochen beeinträchtigen wird.

Die Corona-Pandemie ist bereits heute eine echte Bewährungsprobe für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Allenthalben lässt sich ein Verhalten beobachten, dass mit unserer Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft nur schwer in Einklang zu bringen ist. In Supermärkten wird gehamstert, im Internet werden Hygieneartikel zu Wucherpreisen angeboten und in Arztpraxen und Kliniken werden Desinfektionsmittel sogar gestohlen.

Stellen Sie diesen Auswüchsen und Ängsten unsere Werte einer solidarischen Gesellschaft entgegen. Werden Sie aktiv sofern es Ihnen möglich ist. Helfen Sie, wo Sie einen Bedarf erkennen. Rücksichtnahme und Zurückhaltung bei persönlichen Begegnungen und häufige Telefonate sind die aktuellen Formen, Fürsorge und Freundschaft zu zeigen. Gerade für ältere Menschen wird es schwerer sein, sich zu versorgen. Aber auch diejenigen, die erkrankt oder prophylaktisch in häuslicher Quarantäne sind, benötigen Unterstützung.

Halten Sie mit Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn und Kollegen Kontakt und fragen Sie nach, ob Hilfe benötigt wird. Scheuen Sie sich aber auch nicht, selber um Hilfe zu bitten, wenn erforderlich. Und vor allen Dingen, seien Sie bei aller Hilfsbereitschaft achtsam auf sich selbst.

Ich bin mir sicher: Wenn wir in dieser Form enger zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen, werden wir die Krise meistern.

Ihr Bürgermeister
Andreas Humbert