Die Räte der Gemeinde Sehlem, Harbarnsen, Woltershausen, Neuhof, Flecken Lamspringe verabschieden nachfolgend aufgeführte Resolution:
Das Unternehmen Transpower Stromübertragungs-GmbH betreibt derzeit das Raumordnungsverfahren für die 380 kV-Höchstspannungsverbindung „Wahle-Mecklar“. Entgegen den Forderungen der betroffenen Kommunen innerhalb der Samtgemeinde Lamspringe wird deutlich, dass eine Erdverkabelung als Trassenvariante nicht näher geprüft wird. Es entsteht der Eindruck, dass Transpower einer von einer Mehrheit der Bevölkerung getragenen Verkabelung ohnehin ablehnend gegenübersteht.
Die durch die unterschiedlichen Freileitungsvarianten betroffenen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Lamspringe erklären, dass sie die Notwendigkeit der Errichtung einer 380- kV-Höchstspannungsverbindung „Wahle-Mecklar“ in Frage stellen.
Sie lehnen eine oberirdische Führung der 380 kV-Leitung entschieden ab und werden alle rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen, um eine Freileitung zu verhindern.
Ebenso erklären die Kommunen, dass sie die in ihrem Eigentum stehenden Grundstücke für Maststandorte oder auch nur zur Sicherung der Überspannung mit Leiterseilen nicht zur Verfügung stellen werden.
Die betroffenen Kommunen appellieren nochmals an das Unternehmen Transpower, eine Erdverkabelung der geplanten Höchstspannungsverbindung auf gesamter Strecke zwischen Wahle und Mecklar zu favorisieren.
Dabei sollte bei allen Planungen die kostengünstigste Variante einer Erdverkabelung gewählt werden.
Die betroffenen Kommunen der Samtgemeinde Lamspringe appellieren darüber hinaus an den Bund, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Erdverkabelung durch Änderung des Energieleitungsausbaugesetzes zu schaffen.
Lamspringe, den 10.08.2010
Spezielle Links:
www.rov-wahle-mecklar-online.de
