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Südlink

Um erneuerbare Energien zwischen den Orten Wilster in Schleswig-Holstein und Grafenrheinfeld in Bayern sowie Brunsbüttel und Großgartach in Baden-Württemberg zu transportieren, sind zwei Erdkabelstromtrassen vorgesehen. Diese verlaufen zum größten Teil in einem gemeinsamen Korridor. Man spricht von der so genannten „Suedlink“-Leitung.

Am 27.09.2016 haben TenneT und TransnetBW ihre Planung zur Stromtrasse „Südlink“ veröffentlicht und erste Vorschläge für mögliche Erdkabel-Korridore vorgestellt. Der genaue Verlauf der späteren Trasse muss in einem gesetzlich vorgeschriebenen, förmlichen Verfahren, das sich über mehrere Jahre hinziehen kann, festgelegt werden.

Ein möglicher Streckenabschnitt der Südlink-Leitung berührt auch das Gebiet der Gemeinde Lamspringe. Im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung konnten bis zum 29.11.2016 Anregungen und Bedenken geäußert werden, die im sich anschließenden förmlichen Verfahren Berücksichtigung finden. Von der Gemeinde Lamspringe wurden zahlreiche Hinweise eingebracht.

Details zu dem Vorhaben und den möglichen Trassenverläufen finden Sie auf der Internetseite der TenneT.

Seitens TenneT wurde die östliche Trasse als Vorschlagskorridor in die Bundesfachplanung eingereicht. Diese Trasse führt nicht durch das Lamspringer Gemeindegebiet. Allerdings werden in dem Verfahren alle anderen Trassenvarianten gleichberechtigt mitgeprüft.

Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Gemeinden Freden, Lamspringe und Sibbesse kamen rund achtzig Zuhörer/-innen nach Lamspringe in den Abtsaal. Neben Moderator Guido Franke saßen die Bundestagsabgeordneten Ute Bertraum und Bernd Westphal, Landtagsabgeordneter Ottmar von Holtz und eine Vertreterin von TenneT auf dem Podium.

An der Antragskonferenz am 13.06.2017 hat Bürgermeister Andreas Humbert teilgenommen.

In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Gemeinden Freden, Lamspringe und Sibbesse noch einmal schriftlich ihre Bedenken gegenüber der Bundesnetzagentur eingereicht.