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                  (Lamspringe)

380 kV-Höchstspannungsverbindung „Wahle – Mecklar“  

Im August 2011 hat das Land Niedersachsen die Landesplanerische Festlegung für die von Tennet geplante 380 kV-Höchstspannungsverbindung bekannt gegeben.
Seit dieser Zeit bereitete wurde das Planfeststellungsverfahren vorbereitet und durchgeführt.

Die sog. „Landesplanerische Festsetzung“ legte die Trasse 2 zur Umsetzung fest. Diese durchschneidet unsere Samtgemeinde Lamspringe in erheblichem Maße und würde bei einer Umsetzung erhebliche Auswirkungen auf Mensch – Natur – Landschaft und Umwelt haben. Im Verfahren hatte sich noch eine Alternativtrassenführung ergeben, die sog. „Maßgabe 4“, die eine Südumgehung der Ortschaft Evensen vorsieht und dann westlich von Evensen durch das Waldgebiet Richtung Harbarnsen verlaufen soll. Dort ist beabsichtigt die Bahnstromleitung an der DB-Schnellbahnstrecke gemeinsam mit der 380 kV-Stromleitung auf einem Gestänge bis Lamspringe zum geplanten Umspannwerk zu führen.

Die Samtgemeinde Lamspringe kritisiert diese Entscheidung des Trassenbaus heftig und verweist vor allem auf die erheblichen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Folgen für die bislang weitestgehend intakte Natur mit Auswirkungen insbesondere auf die Menschen sowie auf Flora und Fauna.

Alle Gemeinderäte und auch der Samtgemeinderat hatten sich einhellig gegen einen Trassenverlauf durch die Samtgemeinde Lamspringe und für eine machbare Erdverkabelung ausgesprochen. Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht von örtlicher Politik, den engagierten Bürgerinitiativen sowie der Menschen in unserer Samtgemeinde, so Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Pletz.
 
Insbesondere das erst im Nachhinein bekannt gewordene Projekt „Umspannwerk Lamspringe“ stellt mit einem Flächenbedarf von 4 – 5 ha einen zusätzlichen Eingriff in die Natur und Landschaft dar und belastet uns Region noch zusätzlich.

Zurzeit befinden wir uns immer noch im Planfestfestellungsverfahren für die Abschnitte A und B. Einwände, Hinweise, Anregungen u.Ä. konnten in das laufende Verfahren eingebracht werden . Auch die Samtgemeinde Lamspringe und alle ihre Mitgliedsgemeinden haben eine Stellungnahme abgegeben, so wie zahlreiche Verbände, Organisationen, Privatpersonen,… .
Für das 1. Quartal 2015 ist der sog. Erörterungstermin für den Leitungsabschnitt A (von Wahle bis zum geplanten UW Lamspringe) geplant, bei dem diese Einwände, Stellungnahmen und Anregungen besprochen und abgewogen werden.
 
Danach folgt der Planfeststellungsbeschluss.

Wann dieser Beschluss gefasst werden wird, ist zurzeit noch nicht abzusehen

Umspannwerk Lamspringe

Im Rahmen eines gesonderten Verfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), in der das Gewerbeaufsichtsamt Verfahrensbehörde ist, ist das Umspannwerk (UW) Lamspringe in Planung. Tennet hat lange Zeit den Standort des UW auf der südlichen Seite der Landesstraße zwischen Lamspringe und Freden favorisiert. Nach heftigen und gemeinsamen Protesten und erfolgter Umfragen seitens der BI, einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Beteiligung politischer Vertreter, auch aus der Bundesebene, und einem einstimmigen Ratsbeschluss des Flecken Lamspringe hat Tennet eingelenkt und zwischenzeitlich mit Schreiben vom 15.01.2015 mitgeteilt, dass das Umspannwerk nunmehr auf der nördlich der Landesstraße gelegenen Fläche (hinter der Fa. Probau und der Biogasanlage) errichtet werden wird.

Infoveranstaltung „Info-Markt“ von Tennet zum Standort und Bau des Umspannwerkes Lamspringe am 26.Februar 2015 im Café Petri

Am Donnerstag, d.26.02.2015 lädt TENNET zu einem „ Bürgerinformationsmarkt zur neuen Standortplanung für das Umspannwerk Lamspringe in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr in das Café Petri, Lamspringe, Hauptstraße 81, ein.


 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und willkommen !
 
Das Einladungsplakat steht als pdf-Datei zum Download und Ausdrucken bereit. 
 

Ihr Samtgemeindebürgermeister
Wolfgang Pletz


Näheres erfahren Sie im Internet unter:

www.ml.niedersachsen.de

http://www.bi-megamasten.de